Im Juni fand in Sohnstedt ein ganz besonderes Ereignis statt, bei dem wir natürlich nicht fehlen durften. Denn ein weiterer der Nachbarorte von Hochstedt hat sich an seine Vergangenheit auf ganz ähnliche Weise erinnert, wie zahlreiche andere Ortschaften in der Umgebung und wie auch wir selbst. Es geht dabei um die historische Bedeutung des Anbaus von Waid im Mittelalter in unseren Orten und deren Gedenken daran. In Sohnstedt wurde am 9. Juni 2017 im Rahmen der Feier zum 800. Jahrestag der Ersterwähnung des Ortes ein Denkmal zum Waidanbau eingeweiht.

 Waidsteineinweihung und ausstellung zur 800-Jahrfeier von SohnstedtWaidsteineinweihung und ausstellung zur 800-Jahrfeier von Sohnstedt

Zunächst sahen wir uns aber die kleine Ausstellung zur Geschichte des Ortes in einer Scheune an. Man hatte dort geschichtliches zusammengetragen, was weit über die 800 Jahre der Ersterwähnung hinaus ging.

 Waidsteineinweihung und ausstellung zur 800-Jahrfeier von SohnstedtWaidsteineinweihung und ausstellung zur 800-Jahrfeier von Sohnstedt

Bei abendlichem Sonnenschein wurde das überdachte Denkmal, welches in der nächsten Zeit fertiggestellt werden soll zunächst vom Pfarrer und dann auch vom Bürgermeister Plog, der Öffentlichkeit übergeben. Von uns kamen dazu nicht nur der Waidsamen, um das Drumherum mit Waidpflanzen gestalten zu können, sondern auch Waidpflanzen. Deshalb bedankte man sich auch bei uns während der Eröffnungsrede.

Waidsteineinweihung und ausstellung zur 800-Jahrfeier von SohnstedtWaidsteineinweihung und ausstellung zur 800-Jahrfeier von SohnstedtWaidsteineinweihung und ausstellung zur 800-Jahrfeier von Sohnstedt
Beim Denkmal handelt es sich um einen überdachten historischen Waidstein (stand ehemals vor der Kirchmauer in Mönchenholzhausen), der in Kürze durch einen weiteren Waidstein ergänzt werden soll, welcher tischartig daneben aufgestellt wird. Zusätzlich soll eine Bank zum Verweilen einladen. Wir werden uns daher noch einmal in Sohnstedt umsehen müssen und sind gespannt auf das Komplette Denkmal.