Die Minzebank, die im Juni mit dem Aufhängen von frisch geernteter Minze im Dachgebälk der Bank so getauft worden war, hatte sich in diesem heißen Sommer zu einem Treffpunkt gemausert. Kaum hatte man sich am Abend darauf nieder gelassen, kam auch schon dieser oder jener Hochstedter dazu, und das gemütliche "Bankgeschäft" konnte beginnen. Über den Köpfen hingen die getrockneten Minzebündel, während auf den Tischen diverse Getränke oder Speisen die Hauptrolle spielten.

Die Palette der Speisen zog sich von Pizzen aus dem Nachbarort bis hin zu selbstgebackener Torte. Als es dann im Oktober kühler wurde, bekam die Minzebank ganz einfach einen Mantel.

Gut geschützt vor kühlem Wind fand das Minzetreffen eine gemütliche Fortsetzung. Im Oktober gab es dann Kürbissuppe und alle freuten sich schon auf das Aussehen der Minzebank in der Weihnachtszeit. Am 24. November wurde die Bank vom Heimatverein weihnachtlich herausgeputzt und war dann am 5. Dezember für ein Glühweintreffen bereit.

 

 

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