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Herbstfahrt 2010
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| Jagdtrophäen | Schlossführung |
Wir gingen durch verschiedene weitere Räume mit jeweils verschieden gemusterten Wandbespannungen. Es gab sogar in manchen der Zimmer Stühle oder Bänke, die mit der gleichen Musterung wie die Wände des Raumes an Rückenlehne und auf der Sitzfläche bespannt waren. Gemälde von August dem Starken und einiger seiner Mätressen waren genauso zu sehen wie solche mit Jagdszenen und Abbildungen anderer fürstlicher Vergnügungen.
In vielen der Säle und Räume waren originale Schränke zu sehen, die außerordentlich kunstvoll gearbeitet waren und zum Teil aus wertvollem Wurzelholz bestanden. Andere Schränke stammten aus Asien und zeigten die dort typischen Lackverzierungen.
Über eine Empore konnten wir einen Blick in die prächtige Kapelle werfen. Italienische Stuckateure hatten hier ganze Arbeit geleistet und die ovalen Fenster mit barocken Verzierungen versehen. Unter dem Wappen der sächsischen Kurfürsten war eine häbräische Inschriftzu sehen: Heilig, heilig, heilig, Herr der Heerscharen. Im Moritzburger Festsaal waren die Wände wieder mit zahlreichen Geweihen geschmückt und in der Mitte des Raumes stand eine festlich gedeckte Tafel mit Meißner Porzellan. Dabei handelte es sich um eine Nachbildung des originalen Services mit der roten Drachenverzierung.







